

Bremen vs. Hamburg: Ein Vergleich, der eigentlich unmöglich ist
Einen fairen Vergleich zwischen Bremen und Hamburg zu schreiben, ist schier unmöglich. Als ob du versuchen würdest, zu entscheiden ob Fischbrötchen besser schmeckt als Klaben. Geht nicht. Ist Geschmackssache. Und beide haben recht.
Maritimes Leben:
Hamburg hat den Hafen. Den Hafen. Riesige Containerschiffe, Elbphilharmonie im Vordergrund, Landungsbrücken als Instagram-Magnet. Hier riecht es nach Teer, Salz und Fernweh.
Bremen hat die Weser. Kleiner, ruhiger, gemütlicher. Die Schlachte mit ihren Biergärten, die alten Segelschiffe im Hafenmuseum, und der Bremer Freimarkt, der die Stadt einmal im Jahr komplett auf den Kopf stellt. Hamburg ist maritime Großmacht. Bremen ist maritimes Wohnzimmer.
Kultur:
In Hamburg stehst du in der Elbphilharmonie und denkst: „Wow, Architektur kann man hören.“ Danach ins Miniatur Wunderland, wo 1.500 Züge pünktlicher fahren als die echte Bahn.
In Bremen stolperst du über die Bremer Stadtmusikanten und fragst dich, warum der Esel so grimmig guckt. Danach ins Überseemuseum und plötzlich stehst du zwischen einem Wal-Skelett und einer asiatischen Teezeremonie. Hamburg macht Kultur im XXL-Format. Bremen macht Kultur mit Herz und Geschichten.

Nachtleben:
Hamburg: Reeperbahn. St. Pauli. 2 Uhr nachts und die Welt ist noch wach. Von Szene-Bar bis Musical-Premiere ist alles dabei.
Bremen: Das Viertel. Kneipen dicht an dicht, Live-Musik aus jeder zweiten Tür, und um 3 Uhr sitzt du noch mit Fremden auf der Straße und diskutierst über Fußball. Hamburg ist die große Bühne. Bremen ist die After-Show-Party.
Sehenswürdigkeiten:
Hamburg punktet mit Speicherstadt, Rathaus und dem Michel, dessen Turm man sogar besteigen kann. 106 Meter Aussicht inklusive Wind.
Bremen hat das Rathaus als UNESCO-Weltkulturerbe, den Roland, der seit 600 Jahren Wache hält, und den Dom, der aussieht als wäre er direkt aus einem Fantasy-Roman entsprungen. Hamburg zeigt dir Größe. Bremen zeigt dir Geschichte, die du anfassen kannst.

Kulinarisches Angebot:
Hamburg = Franzbrötchen zum Frühstück, Labskaus wenn du mutig bist, und Fisch in allen Varianten.
Bremen = Kohl und Pinkel im Winter, Bremer Klaben zu Weihnachten und ein Bier auf der Schlachte im Sommer. Hamburg ist international. Bremen ist bodenständig. Beides macht satt und glücklich.
Fußball:
Hamburg hat den HSV. Einst unabsteigbar, jetzt unberechenbar. Aber die Raute im Herzen bleibt.
Bremen hat Werder. Grün-Weiß bis in die Knochen. Hier wird Fußball noch mit „Moin“ und ohne Allüren gelebt. Der Nordklassiker ist übrigens kein Spiel. Das ist ein Volksfest mit 90 Minuten Unterbrechung.
Das Problem für dich als „Externer“:
Du kommst für ein Wochenende und denkst, du hast alles gesehen. Falsch. Nach drei Tagen merkst du, dass du gerade mal an der Oberfläche gekratzt hast. Hamburg erschlägt dich mit Möglichkeiten. Bremen verzaubert dich mit Ecken, die du erst beim zweiten oder dritten Besuch entdeckst. Als Externer hast du kaum eine Chance, alles zu erleben. Und das ist auch gut so. Gibt ja einen Grund, wiederzukommen.
Und hier kommen wir ins Spiel:
Auf reisen-norddeutschland.de findest du für beide Städte und ganz Norddeutschland kostenlos jede Art von Unterkunft – von der Ferienwohnung im Bremer Viertel bis zum Apartment mit Elbblick in Hamburg. Als Vermieter zahlst du 0% Provision und behältst 100% vom Hauspreis. Das ist für Norddeutschland wohl einzigartig.
Also: Bremen oder Hamburg? Entscheiden musst du selbst.
Wir sorgen nur dafür, dass du dabei nicht 20% mehr für dein Bett zahlst.
[Jetzt kostenlos inserieren → http://reisen-norddeutschland.de/gastgeber]
